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Industriedesign trifft Erziehungsberatung: Sponsor Bert Wilden unterstützt Beratungsstelle der KJF

Was haben die drei Studentinnen für Industriedesign Anna Eckl, Larissa Berghofer und Nikola Pranschke mit der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der KJF im ehemaligen Kloster St. Klara zu tun? Und was mit ihnen der Unternehmer Bert Wilden? Gar nichts. Nein, stimmt nicht. Sie haben etwas mit Kunst zu tun oder Kunst mit ihnen und deshalb sind sie zusammengekommen.

Bild v.li.: Anna Eckl, Leiter der Beratungsstelle Dr. Hermann Scheuerer-Englisch, Unternehmer Bert Wilden, KJF-Direktor Michael Eibl, Franz Braunmiller

Es bleibt spannend, oder? Der Leiter der Beratungsstelle Dr. Hermann Scheuerer-Englisch kann alles erklären. Seit Februar 2015 ist die Erziehungsberatungsstelle der KJF in der Ostengasse beheimatet. In dem besonders schönen und aufwändig restaurierten ehemaligen Kloster hat das Team der Beratungsstelle mit viel Liebe die Räume gestaltet. Für den langen Gang zu den Büros und den Beratungsräumen fiel niemandem so recht was ein. Warum also nicht jemanden zu Rate ziehen, der etwas Besonderes daraus macht? So kamen die drei Studentinnen für Industriedesign zu einem Auftrag, der ihnen, wie Anna Eckl erzählt, richtig viel Spaß gemacht hat. Von mehreren Vorschlägen für die Wandgestaltung haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Beratungsstelle für bunte, unterschiedlich große Punkte entschieden, die über die Wand tanzen und jeden, der den Gang betritt, gleichsam schwungvoll mitnehmen. „Damit sich hier jeder gleich wohl und willkommen fühlt", meinte Dr. Scheuerer-Englisch.

 

Einer, der die Kunst und historische Gebäude mag, ließ sich von Franz Braunmiller, Familientherapeut in der Beratungsstelle und selbst Künstler als auch Fotograf, als Sponsor für das Projekt gewinnen. Bert Wilden übernahm das Honorar für die Studentinnen und die Kosten für die Maler. Er ließ es sich nicht nehmen, das Ergebnis in Augenschein zu nehmen und mit allen – ja, worüber? – die Kunst zu sprechen. KJF-Direktor Michael Eibl bedankte sich herzlich bei Bert Wilden für die Unterstützung. Im Übrigen haben sich da noch zwei gefunden, die eine gemeinsame Leidenschaft haben: Kunst.

Text und Bild: Christine Allgeyer